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Geschichte

Die Gründung des Löschzuges geht auf das Jahr 1906 zurück. Der Ruf nach einer kleineren, dafür aber schlagkräftigen Ersteinsatztruppe kam vom damaligen Hauptkommandanten der Thuner Feuerwehr, dem Bijoutier Engel. Er begründete seinen Antrag damit, dass für kleinere Einsätze nicht immer eine ganze Hundertschaft, die durch das damals existierende Alarm-Korps alarmiert wurde, auf dem Brandplatz erscheinen muss.

Er forderte eine Alarmierung mit dem zu jener Zeit hauptsächlich zu gewerblichen Zwecken eingesetzten Telefon. Dabei muss, einem Brief zufolge, der Kompromiss eingegangen worden sein, dass vorerst - um Kosten zu sparen - nur bestehende Telefonanschlussbesitzer in den damals 20 Mann starken Löschzug einzuteilen sind.

Aus diesem Grund rekrutierte sich die neue Einsatzleitereinheit aus Selbständigerwerbenden, meist Handwerkern oder Kaufleuten. Damit sie rund um die Uhr erreichbar waren, musste ihnen eine Zusatzglocke im Schlafzimmer installiert werden.

Die Aufnahmekriterien sind bis heute fast unverändert überliefert. Eine selbständige Tätigkeit gilt nach wie vor als Grundbedingung. Im Weiteren braucht es Einstimmigkeit unter den aktiven Löschzüglern, bevor ein Neuer angefragt wird. Weiter muss er sich für die Ausbildung im Atemschutz, in Oel- und Chemiewehr, Strahlenschutz, Autodrehleiter etc. zur Verfügung stellen. Schliesslich verpflichtet er sich, jederzeit (365 Tage, 24 Stunden) bereit zu sein, um Ernstfalleinsätze zu leisten.

Erstes bekanntes Bild des neu gegründeten Löschzuges
Stammtischfigur des Löschzuges Thun
Brandnacht vom 25. / 26. März 1912
Die sagenumworbene Marie, eine Automobilspritze Saurer mit Schwenkpumpe, 1926 erfuhr leider ein trauriges Ende in einer Kiesgrube
Magazin Aarestrasse 1931 - 1979
Der Löschzug 1940er Jahre
Ein Bijou, der Pikettwagen aus dem Jahre 1941
Brand eines Bauernhauses im Goldiwil am 01.08.1962
Der Löschzug 1967
Grossbrand in der Kinderwagenfabrik, Kasernenstrasse, Thun am 30.01.1970
Der Löschzug um 1980
Der Löschzug 1992

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